Darm und Hormone in den Wechseljahren: der übersehene Zusammenhang
Warum in den Wechseljahren oft beides, Darm und Hormone, zugleich aus dem Takt gerät und wie eine ganzheitliche Begleitung beides zusammen betrachtet.
Plötzlich Blähungen, Unverträglichkeiten oder ein empfindlicher Bauch und gleichzeitig Hitzewallungen, Schlafprobleme und Stimmungsschwankungen? Das ist kein Zufall. Darm und Hormone hängen enger zusammen, als die meisten ahnen. Genau dieser Zusammenhang ist mein Spezialgebiet.
Begleitet von Sabine Mann, Ernährungswissenschaftlerin (M.Sc.) und Heilpraktikerin, mit über zehn Jahren Erfahrung.
Plötzlich Blähungen, Unverträglichkeiten oder ein empfindlicher Bauch – und gleichzeitig Hitzewallungen, Schlafprobleme und Stimmungsschwankungen? Das ist kein Zufall. Darm und Hormone hängen enger zusammen, als die meisten ahnen. Genau dieser Zusammenhang ist mein Spezialgebiet.
Was ist das Estrobolom (Östrobolom)?
Das Estrobolom, auch Östrobolom genannt, ist die Gesamtheit jener Darmbakterien, die am Stoffwechsel von Östrogen beteiligt sind. Diese spezialisierten Bakterien produzieren ein Enzym, das beeinflusst, wie viel Östrogen im Körper aktiv bleibt und wie viel ausgeschieden wird. Der Darm ist also unmittelbar am Hormonhaushalt beteiligt.
Ist das Estrobolom im Gleichgewicht, unterstützt es eine ausgewogene Östrogenbalance. Gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht – eine sogenannte Dysbiose – kann das den Östrogenspiegel mit beeinflussen. In den Wechseljahren, in denen die Hormone ohnehin schwanken, wirkt sich das besonders aus.
Einen Überblick über alle drei Phasen der Wechseljahre finden Sie auf meiner Hauptseite zu den Wechseljahren.
Warum sich Darm und Hormone gegenseitig beeinflussen
Die Verbindung wirkt in beide Richtungen – das macht sie in den Wechseljahren so spürbar:
Woran Sie den Zusammenhang erkennen können
Ein Hinweis darauf, dass Darm und Hormone zusammenspielen, ist oft das gleichzeitige Auftreten von Beschwerden aus beiden Bereichen:
Diese Anzeichen können viele Ursachen haben. Ziel ist es, gemeinsam einzuordnen, was bei Ihnen zusammenwirkt, ergänzend zur ärztlichen Abklärung.
Warum ich Darm und Hormone gemeinsam betrachte
Die meisten Angebote behandeln entweder die Hormone oder den Darm. Ich tue beides zusammen – weil ich Ernährungswissenschaft und chinesische Medizin verbinde und den Körper als zusammenhängendes System verstehe.
In der Praxis heißt das: Wo sinnvoll, beziehe ich den Darm über eine Mikrobiom-Analyse mit ein und betrachte die Ergebnisse im Zusammenhang mit Ihrer hormonellen Situation. So entsteht ein Bild, das beide Seiten berücksichtigt – und ein Weg, der an der Wurzel ansetzt statt nur an einzelnen Symptomen.
Diese Vertiefung ist Teil meiner ganzheitlichen Begleitung durch die Wechseljahre.